Hähnchen vom Gut Holz aus Düssel

Was für ein wunderbares, lokales Produkt. Geschmack, Textur, Saftigkeit usw. kann ich in Bildern leider nicht festhalten. Zubereitet nach klassischem Rezept "Beer-Can-Chicken" oder "Hähnchen auf der Bierdose"

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Für alle Hater und Abmahner:   “Werbung weil Markennennung”

Ich empfehle stets das Schlüsselbein vor dem Garprozess zu entfernen. Dies erleichtert das Tranchieren im Anschluss an die Fertigstellung. 

Vor dem Würzen das Hähnchen mit einem neutralen Öl (Raps, Sonneblumen, o.ä.) einreiben, damit die Gewürze/Aromaten besser anhaften.

Anschliessend von außen und innen würzen.

Bier in die dafür vorgesehene Halterung giessen. Achtung: Es heißt "Hähnchen auf der Bierdose" deshalb verwenden wir Bier - mit dem Geschmack hat es nichts zu tun, da der entstehende Dampf keine Aromaten transportiert. Man könnte auch Wasser verwenden.

 

Aber zum Glück bleibt immer noch was im Fläschchen übrig :-)

Nun das Hähnchen auf die Halterung setzen, die Flügel eng an den Körper bringen (hinter den Nacken/Halsansatz verschrenken) und oben verschließen. Entweden mit einem der Halterung mitgelieferten "Pömpel" oder mit einer Schalotte oder einer kleinen Kartoffel. Wir müssen vermeiden, dass der entstehende Dampf oben austritt.

Nun bei 160° in den Ofen. Beim Grill in die indirekte Hitze.

Nach ca. 30 Minuten (ungefähr die Hälfte der Garzeit) mit einer Butter/Paprika Mischung bestreichen (Paprika Edelsüss). und bis zur Kerntemperatur von 73 ° weiter garen.

Wer knusprige Haut möchte, sollte den Vorgang bei 68/69 Grad Kerntemperatur  abbrechen, das Geflügel aus dem Ofen nehmen, den Ofen auf maximale Leistung aufheizen und das Hähnchen anschließen für 5 Minuten kross backen.

Bevor ich mit dem eigentlichen Tranchieren beginne, löse ich zunächst die "Sot-l´y -laisse" oder Pfaffenschnittchen aus. Dabei handelt es sich um ein filetartiges Stück auf dem Rücken oberhalb der Keulen in einer auffälligen Knochenmulde. Als erstes dran! .... weil´s gerne vergessen wird.

Eine Remoulliage aus der Karkasse!

Remouillage ist der Fachbegriff für eine Nachbrühe. In einer Remouillage werden alle Reste von Brühen und Saucen oder auch Karkassen von gebratenem Geflügel gesammelt und noch einmal mit Wasser aufgekocht, um auch den letzten Rest an Geschmack zu verwenden. Den dabei entstehenden Fond kann man zum Aufgießen (statt Wasser) für neue Suppen- oder Saucenansätze verwenden.

Flyer als Download
SoJos-Flyer 2017.pdf
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